AUF EINEN BLICK
- Für wen?
- Für Eltern mit Fragen zur Zahn- und Kieferentwicklung ihres Kindes.
- Worum geht es?
- Befund, passenden Zeitpunkt und mögliche Behandlung gemeinsam klären.
- Vor dem Start
- Mitarbeit, Kontrollen und Kostenplan verständlich besprechen.
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Der richtige Zeitpunkt
Eine Frühkontrolle bieten wir bereits mit vier bis sechs Jahren an. Sie bedeutet noch keinen Behandlungsbeginn: Entscheidend sind Befund, Entwicklung und Mitarbeit des Kindes. Platzmangel, Kreuzbiss, vorstehende Zähne oder Schwierigkeiten beim Kauen können Anlass für eine Untersuchung sein.
Welche Zahnspange passt?
Je nach Behandlungsziel kommen herausnehmbare oder feste Apparaturen infrage. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können auch nacheinander eingesetzt werden. Die Auswahl treffen wir nach der Untersuchung gemeinsam mit Ihnen.
Unsere Behandlungsmöglichkeiten
- Herausnehmbare Spangen: zur begleitenden Steuerung der Zahn- und Kieferentwicklung.
- Lückenhalter: können nach frühzeitigem Milchzahnverlust Platz für bleibende Zähne erhalten.
- Damon-Brackets: selbstligierende feste Zahnspangen; je nach Plan auch in Verbindung mit einem Motion-System.
- Lingualtechnik: individuell gefertigte Brackets auf der Zahninnenseite.
- Aligner: darunter Invisalign First und Teen, abhängig vom Befund.
Zahnpflege während der Behandlung
Wir besprechen Reinigung und gegebenenfalls eine Bracketumfeldversiegelung. Für Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung oder Zahnversiegelungen arbeiten wir mit Ihrer Zahnarztpraxis zusammen. Nach der Zahnkorrektur folgt die individuell geplante Retention.
Was wir beim ersten Besuch besprechen
Bringen Sie Ihre Fragen mit: Was fällt Ihnen auf? Gibt es bereits Befunde oder eine Empfehlung? Wir erklären die nächsten diagnostischen Schritte, die Mitarbeit im Alltag und die voraussichtlichen Kontrolltermine.
Ihr Kind soll verstehen, was passiert. Deshalb besprechen wir auch das Tragen und Reinigen einer möglichen Spange in verständlicher Sprache.
Kosten und Krankenkasse
Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen ist für die Kostenübernahme unter anderem die Einstufung in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen maßgeblich. Die Behandlungsbedarfsgrade 3 bis 5 können einen Leistungsanspruch begründen. Kassenversorgung, Eigenanteil und mögliche private Mehr- oder Zusatzleistungen erklären wir vor Beginn getrennt. Ein individueller Kostenplan folgt auf die Diagnostik.
Ihre Fragen.
Braucht mein Kind sofort eine Zahnspange?
Das lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen. Auch eine Verlaufskontrolle kann zunächst der passende nächste Schritt sein.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Der zeitliche Rahmen hängt vom Befund, Wachstum, Verfahren und Verlauf ab. Eine allgemeine Dauer wäre für Ihr Kind nicht verlässlich.
Welche Unterlagen soll ich mitbringen?
Falls vorhanden: Befunde, Überweisung und Unterlagen einer bisherigen Behandlung. Fragen Sie Ihre Praxis, welche Unterlagen sie für den Termin benötigt.
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